BOLOGNAise durch die Uni – Aktion am Dienstag

Die Kinderfaschingswoche ging am heutigen Dienstag in die zweite Runde:

Ab 9:45 versammelten sich ca. 50 Studierende zu einer Bildungs-BOLOGNAise. Der bunte Haufen zog bis in den Mittag hinein durch die an Hubland-Campus, Wittelsbacher Platz und Neuer Uni gelegenen Gebäude der Universität Würzburg, sogar die Stadtmensa wurde besucht. Verkleidet und geschminkt, lief die Menge mit Luftballons, Konfetti und Plakaten, auf denen Beispielsweise „Bildungspolitik wird zum Kinderfasching“ zu lesen war, durch mehrere Hörsäle. Damit wurde den dort anwesenden DozentInnen und Studierenden, die das ganze Geschehen größtenteils sehr positiv aufnahmen, verdeutlicht, dass die Bolognaiseteilnehmer ihre Anliegen und das von ihnen an die Leitung der Universität Würzburg gestellte Ultimatum, welches am letzten Freitag auslief, nicht ernst genommen sehen.

Hiermit wiesen sie auf satirischem Wege darauf hin, dass ihre an Universität und Landesregierung gerichteten Forderungskataloge mehr enthalten als den Wunsch nach einer gründlichen Überarbeitung des Bachelor/Master-Systems, wie z.B die Forderung nach mehr studentischer Mitbestimmung in Universitätsgremien und deren Transparenz gegenüber der Studierendenschaft. Nichtsdestotrotz begrüßen die Protestierenden die geplante “Reform der Reform” und kündigten ihre aktive Mitarbeit an.

49 Responses to “BOLOGNAise durch die Uni – Aktion am Dienstag”

  1. Harry says:

    Gibt es schon Medienberichte?

  2. Steve says:

    50 ist vielleicht ein wenig hochgegriffen.
    Am Sanderring waren keine 20 Leute.

  3. @steve says:

    Zu Beginn waren es mehr, was ja auch so geschrieben wurde – leider mussten viele dann schon wieder gehen. Ist ja nicht so das wir keine Vorlesungen, Seminare, Übungen etc. haben!

  4. der Fabian says:

    einfach nur Kindergarten und nervig

  5. plumberquatsch says:

    Leute, ihr seid spitze! Danke!
    Und an alle Kritiker: Macht es besser, bzw. fangt erst einmal an, etwas zu bewegen, als nur zu nörgeln. Damit wäre schon ein Anfang gemacht!

  6. @ der fabian says:

    …vielleicht solltest du dich dran gewöhnen.
    Irgendwie hab ich das Gefühl, es geht weiter.
    An die Besetzer: tolle Leistung.

  7. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Würzburg brennt, Bine erwähnt. Bine sagte: RT: @WUEbrennt: #wuebrennt Blog: BOLOGNAise durch die Uni – Aktion am Dienstag http://bit.ly/7Zlebt #unibrennt #protestaktion #ultimatum [...]

  8. Anneliese says:

    Ich war entsetzt wie negativ die Leute in der Vorlesung in der ich saß den “Streikenden” gegenüber eingestellt waren… Ich mein das geht doch letztendlich uns alle was an! Die ganze Zeit wird sich beschwert, mit der “Jugend von heute” ginge nichts mehr und wenn dann was gemacht wird ist es auch wieder verkehrt. Ich steh voll und ganz hinter euch!!(auch wenn mir die Vorlesung heut wichtig war ;) )

  9. P.O.O. says:

    es gibt in der Tat einen Teil der “Jugend von heute mit der nichts mehr geht”. Rate mal welcher Teil das ist? ;)

  10. Biene says:

    Ihr seid spitze! So schade, dass ich nicht dabei sein konnte…

  11. anke says:

    @der Fabian
    Eben! Voller Kindergarten! Deswegen ja die Aktion!

  12. kristallrainer says:

    @P.o.o.: kann es sein das das Teil mit dem nix mehr geht ihr seit?

  13. Sebastian says:

    Grundsätzlich find ich eure Aktionen wichtig um auf die vielen vorhandenen Missstände aufmerksam zu machen. Aber mit solchen Aktionen wie heute macht ihr euch keine Freunde, ich hab nur negative Stimmen aus der Philosophischen Fakultät zu eurer Aktion gehört. Macht weiter, aber nicht auf so kindischem Niveau!

  14. Christian says:

    Da haben wohl manche nicht verstanden, warum gerade bewusst eine so “kindische” Aktion gewählt wurde.
    Eine Minute Vorlesung/Seminar verpasst…schon tragisch!
    Aber wenn du den Protest prinzipiell gut findest, kannst du dich sehr gerne einbringen. Wir freuen uns immer über neue Leute, mit neuen guten Ideen!

  15. Tom B says:

    Gute Aktion! Weiter so!

  16. Ein Geograph says:

    Im Hinblick auf die Hauptreaktion der Uni auf die Forderungen (Zusammenfassbar mit der Phrase “Abwarten und Tee trinken”) und ein Blick auf die (durchaus erfüllbaren) Forderungen sollte man nicht die Falschen als “kindisch” bezeichnen. Ich fand die Aktion absolut gelungen – man sieht das die Luft nicht raus ist – und in unserem Hörsaal (HS 1) wurde die Aktion durch die Reihen positiv aufgenommen.

  17. ein physiker says:

    war bei der aktion selbst leider nicht dabei, aber ich denke, dass sie durchaus ein erfolg war!

    heute nachmittag begann mein astronomie prof seine vorlesung mit den worten “heute morgen ist mir so eine lustige faschingsdemo über den weg gelaufen…. wollen wir nicht mal ein bischen über das bachelor system reden?”
    das haben wir dann auch getan. er hat eine halbe stunde lang mit den studenten diskutiert, meinungen eingeholt, das alles auch aufgeschrieben, und immer wieder erwähnt, wie wichtig die meinung der studenten ist bzw. wie wichtig diese sein sollte.

    und ich denke nicht, dass das der einzige prof war, der die aktion heute (bzw auch die anderen in dieser woche) positiv und wohlwollen aufgenommen hat.
    es lohnt sich also weiter zu machen!

  18. Falk says:

    Zur Art der Aktion folgendes:

    Wenn du die Studierenden aber auch die Lehrenden und vor allem die Verantwortlichen nicht aus ihrem Alltag reisst (z.B:Luftballons und Faschingsumzug), dann ist die Chance auch gering, bei den Betreffenden einen Denkprozess in Gang zu setzen. Sonst geht das Spiel doch immer so:
    “Aah,da sind die Besetzenden,die machen ihren 5000ten Infostand in der
    Hubland-Mensa.Zum Glück betriffts mich und mein ach so tolles Studienfach nicht…”Deswegen mussten wir auch mal wieder in die Hörsäle rein (wenn auch zu kurz ;) um mit dem nötigen Maß an Surrealismus die Leute zum
    Nachdenken anzuregen.

  19. Falk says:

    Zum Stand der “Würzburger Lösung”:

    (eigene Meinung Anfang:)
    Prof. Forchel arbeitet seit seinem Amtsantritt im letzten Frühjahr (sowie auch davor v.a. als Mitglied des Senats) aktiv an einer Verbesserung der Lehre an der Uni Wü sowohl durch Nachbesserungen im Bereich der Allgemeinen Prüfungsordnung (ASPO) als auch durch Anstoßen und Durchführen innerer Akkreditierungen, sog. Vollversammlungen der einzelnen derweile meist naturwissenschaftlichen Fakultätsanghörigen. Diese Versammlungen dienen dem Aufnehmen der Bedenken und von Verbesserungsvorschlägen der Studierenden. Die Schritte des Präsidenten in der Beziehung BA/MA-Verbesserungen sind sehr wohl zu würdigen. Desweiteren hat er uns mit dem Angebot der “Schaffung eines Studiengangmodells mit bundesweitem Vorbildcharakter” bereits erneut zu der erweiterten Mitarbeit eingeladen, die auch während der aktuellen Besetzung der Uni Wü Gang und Gebe waren und nun etabliert werden sollen.

    Dieses Angebot sollten wir gerne annehmen und uns weiter AKTIVST an der Verbesserung der B/M-Studiengänge durch die Wahrnehmung innerer Akkreditierung (inkl. Plenum) beteiligen. Jedoch auch nicht vergessen,dass in der Frage Studiengebühren noch keine Aussage von der Hochschulleitung ausging,weder die Absenkung noch die Unterstützung der bayernweiten Forderungen betreffend. Desweiteren sollten beim Thema Mitbestimmung zu allererst mit dem massenhaften Beitritt in die Hochschulgruppe seiner Wahl und massivster Beteiligung an der Hochschulwahlen im SS durch Kandidatur, Wahlteilnahme und vor allem Werbung reagieren.

  20. Don says:

    vorweg:
    ich war bei der besetzung und bei Plena dabei und bin voller Unterstützer der Aktion vom ersten Tag an.
    Aber die Aktion heute fand ich auch,nunja, unangemessen.
    So schön der vergleich des Kindergartens mit der Bildungspolitik sein mag, WIR sollten ein Beispiel setzen das man die Themen ernst behandeln muss.
    Auch glaube ich das sich viele im Zug eher selbst zelebirerten als dem Zweck nutzen zu wollen.

    Auch der Herr Takle,der ja bekennender Beführworter des Protestes ist (wer um die Weihnachtszeit rum im Max-Scheer-HS war weiß das) fand den Zug unangemessen und infantil.

    nochmal zum mitschreiben,ich stehe voll hinter euch und finde es unglaublich super das ihr trotz der starken Gegenstimmen und der Uneinsicht der Leitenden Posten weiter am Ball bleibt, aber die heutige Aktion an sich fand ich durch die Bank inadequat.

  21. Crono Al Shezar Del Muh says:

    joaaa nee. is jetzt nicht wirklich so aufgefallen. zumindest in der mensa war das pfeifen recht verhalten.

  22. anke says:

    Allein dass wieder im Blog heftig diskutiert wird, ist doch ein Zeichen dafür, dass die Aktion ein Erfolg war! Sie wollte zum Denken anregen, das ist ihr gelungen! Profs diskutieren mit Studenten, Stundenten untereinander! Ja!
    Echt ein anderer Effekt als der 500. Infostand, Falk hat da recht! Außerdem ist das nicht alles, die “ernsten” Sachen laufen doch weiter. Im übrigen hab ich die Erfahrung gemacht, dass die Kombination Spaß & Sinn immer am genialsten ist!

  23. Sergej says:

    Tolle Sache, weiter so!! habs am Rande mitbekommen und fands super!

  24. [...] BOLOGNAise durch die Uni – Aktion am Dienstag « Würzburg brennt! [...]

  25. Kathrin says:

    Die Aktion war einerseits gut, weil sie wirklich aufmerksam gemacht habt. Aber ihr werdet euch mit sowas keine Freunde machen: Ihr habt zum Schluss vor allem “Zusammenarbeit” mit der Uni gefordert, arbeitet aber selbst nicht mit. Was denkt ihr, wie ihr mit eurer blöden Konfettiwerferei die Putzfrauen in Probleme gebracht hat? Die haben jetzt wegen euch Mehrarbeit, die von der Uni durch Überstunden bezahlt werden wird. Hättet ihr nicht Luftschlangen nehmen können? Die kann man wenigstens einfach wegräumen und machen den gleichen Effekt.
    So hat die Uni jetzt nur Mehrkosten, mal sehen, ob sie das nicht stillschweigend von den Studiengebühren bezahlen…

    An sich finde ich die Aktion gestern gut, aber blöd ausgeführt.

    Kathrin

  26. Falk says:

    Gerade in der satirischen Überspitzung lagen Sinn und Erfolg dieser Aktion. Wir haben ja keinen Fasching gemacht,sondern demonstriert, dass wir uns (besonders in Ermangelung echter Mitsprache an der Uni) wie Kinder behandelt fühlen,denen man ja auch auftischen kann was man will und wenn Nachfragen kommen,das gute alte Schröder-Basta! entgegensetzt…
    Wer im Hinblick darauf immernoch mit Verwaltungsfragen wie Konfetti wegräumen anfängt,hat sich wohl in den langen Monaten des Würzburger Bildungsprotests immernoch nicht den Inhalt sondern nur die Verpackung des Streiks angeschaut,sorry…

    Mit solidarischen Grüßen,
    Ganfalk, AK_Vernetzung

  27. Falk says:

    VI-VA BO-LO-GNIA!!!!

  28. Anneliese says:

    Also ich fands überhaupt nicht lächerlich, vor allem weil ja betont wurde (für die, dies nicht mitgeschnitten hatten), dass den Streikenden die Sache ernst ist. Und dass Bildung KEIN Kinderfasching ist. Noch mehr mit dem Hammer draufhaun kann man nicht, wers dann nicht checkt… gehört der an die Uni?

  29. muh says:

    @falk

    Vorschlag: Ihr legt was zusammen und gebt es den Reinigungskräften, die ja wirklich Mehrarbeit hatten. Ein kleines Danke und vielleicht Kaffee.

  30. anke says:

    @Kathrin
    Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Putzfrauen Überstunden bezahlt kriegen? Das ist selbst für Semesterferien ein echter Scheiß-Job! Und wird obermies bezahlt!
    Insofern finde ich muhs Vorschlag echt gut!

    Protest ist per se nicht dazu angetan, Friede-Freude-Eierkuchen zu verströmen! Es geht nicht darum, braves kleines Mädchen zu sein, sondern ein wichtiges Ziel zu erreichen. Dazu darf man auch riskieren, dass Papa mal schimpft.
    Die Frage ist doch eh, ob Papa so ein Gutmensch ist, dass er überhaupt das Recht hat zu schimpfen – ohne mit zweierlei Maß zu messen. Die Antwort überlasse ich jedem selbst.

  31. P. O. O. says:

    hoffentlich räumt die Konfetti niemand weg, endlich ist der Boden an der Phil 1 wieder halbwegs ansehnlich! Das bisschen Konfetti macht in einer derart versifften Uni den Bock auch nicht mehr fett…

  32. wannabe rudi dutschke says:

    dieser faschingsumzug war der absolute tiefpunkt. peinlich, peinlich. aber seitdem “mit verlaub, sie sind ein arschloch” so bejubelt wurde, hatte ich eh keine hoffnung mehr. auf konfrontation gehen bringt selten was, wenn man am kürzeren hebel sitzt (ist leider so, auch wenns natürlich schlecht ist!). dann hat man eher noch weniger chancen, in einem konstruktiven dialog ernst genommen zu werden. humbahumba-tätärä! dahinter noch tieferen sinn zu sehen, fällt sicher nicht nur mir schwer. gemäßigter bitte, und keinen blöden aktionismus mehr. mangelnde geschlossenheit war eh schon die ganze zeit das problem, sie wird verstärkt durch solche stark polarisierenden geschichten. natürlich hat falk recht, wenn er sagt, man darf nicht bloß die verpackung betrachten, sondern muss den kontext der aktion sehen. schön und gut, aber diese verpackung war sicher fehl am platz, die erklärung man fühle sich wie ein kind behandelt und verhalte sich jetzt eben auch so – naja, kann man gut finden, muss man aber nicht. natürlich unterstütze ich jede einzelne forderung der besetzer, nur um das mal klarzustellen in diesem Anti-statement. aber sicher nicht mit konfetti! so werden nur noch mehr leute gegen die proteste aufgebracht. schlimmer als bei den putzfrauen ist das bei den Dozenten. Meiner hat sich sofort mit süffisantem grinsen über die aktion lustig gemacht und er war sicher nicht der einzige. das kann nicht gut sein.

  33. anke says:

    @wannabe rudi dutschke
    Was also schlägst du vor?
    Gespräche sind wohl erstmal geknickt.
    Gewalt macht keinen Sinn.
    Aufgeben, weil man ja doch nichts erreicht?

    Was ist schlimm daran, wenn ein Dozent süffisant grinst?
    Spricht doch gegen ihn! Er belegt dadurch, dass er keine Menschenliebe besitzt, nicht fähig ist, Kreativität zu würdigen und anderes Denken zuzulassen. Also lassen wir ihn weiter grinsen!
    Die arme Socke bringt sich um den besten Teil des Lebens!

  34. P. O. O. says:

    “bitte keine Radikalisierung”, “bitte kein Kinderquatsch”, “bitte keine endlosen Diskussionen”, “bitte nix besetzen”, “bitte kein Aktionismus”, “bitte nicht auf Konfrontation gehen”, “bitte nix machen, was irgendjemand irgendwie blöd finden könnte”, “bitte keine Parteien vor den Karren spannen”, “bitte kein linkes Gedankengut”, “bitte ja nicht bei irgendjemandem unbeliebt machen”, “bitte keine Kraftausdrücke”, “bitte nicht in meiner Vorlesung”, “bitte nicht immer alles hinterfragen” – “bitte heimgehen und brav weiter im Kreis rennen?”; Na was nun? Kein Wunder, dass man selbst in einem systemkonformen Quatschblatt wie dem SPIEGEL wegen seiner Harmlosigkeit verarscht wird. Was für eine Generation von verzogenen Luschen!

  35. wannabe rudi dutschke says:

    genau sowas mein ich mit mangelnder geschlossenheit. wer kein konfetti schmeisst ist ne verzogene lusche. bringt doch nix! lieber mehr anhänger sammeln statt sich mehr feinde machen. diese unsympatische Kampfrhetorik ist überflüssig, vor allem wenn sie gegen die falschen eingesetzt wird. wir sitzen alle im gleichen boot und ich habe auch versucht klarzustellen, dass ich die forderungen unterstütze, gewisse dinge wie die karnevalsaktion aber für kontraproduktiv halte. und “keine niveauarmen anfeindungen mehr”, was an der forderung schlecht sein soll, werd ich nicht verstehen. trotzdem schönen abend noch

  36. Ein Geograph says:

    Was soll dann deiner Meinung nach konkret gemacht werden? Kannst ja einfach mal ein paar Vorschläge auflisten, was du für gut und nicht-kontraproduktiv und gleichzeitig für wirksam hälst? Womit sammelt man deiner Meinung nach Anhänger? Würde mich interessieren. Weil selbst nichts machen und andere dafür kritisieren, dass sie etwas machen ist in meinen Augen etwas “peinlich”.

    Abgesehen davon: Warum sollte es nach der Aktion plötzlich mehr Feinde geben? Weil 2-3 Minuten Vorlesung weggefallen sind? Die, die schon immer dagegen waren, sind es weiterhin. Denen, denen eh alles egal ist, ist danach auch wieder alles egal. Oder sie denken zumindest mal drüber nach. Abgesehen davon wurde jedem gezeigt, dass der Kampf noch nicht zu Ende ist.

    Schönen Abend!

  37. Egal says:

    @steve says:
    19/01/2010 at 16:35

    Zu Beginn waren es mehr, was ja auch so geschrieben wurde – leider mussten viele dann schon wieder gehen. Ist ja nicht so das wir keine Vorlesungen, Seminare, Übungen etc. haben!

    kristallrainer says:
    19/01/2010 at 19:41

    @P.o.o.: kann es sein das das Teil mit dem nix mehr geht ihr seit?

    Anstatt an der Uni zu protestieren solltet ihr euch vielleicht noch einmal in die Obhut einer Grundschule eures Vertrauens begeben, um dort die Unterschiede zwischen “das” und “dass” sowie “seid” und “seit” erklärt zu bekommen. Wenn ihr schon meint, dass ihr in eurem Tatendrang die Welt verbessern müsst, dann bitte mit korrekter Rechtschreibung… Ob die Konfettiparade peinlich ist oder nicht – das soll jeder für sich selber entscheiden. Aber mit derartiger Rechtschreibung über unser Bildungssystem zu urteilen ist es definitiv :-(

  38. @egal says:

    Ohne Rechtschreibung ist alles nichts?
    Wenn unsere Orthografie dein einziger Kritikpunkt ist, dann machen wir ja verdammt viel richtig, oder du hast dich nur sehr oberflächlich mit uns beschäftigt.
    Dein Streben nach korrektem Deutsch in allen Ehren, aber insbesondere im Internet findet man dieses selten.
    Wäre schön, wenn wir zur Inhaltlichen Diskussion zurückfinden könnten, denn darum geht es uns (den Besetzern).

  39. Kalle says:

    das ganze wird immer lächerlicher.

  40. TS says:

    @egal:
    vor allem, dass Du mit kristallrainer einen Kritiker von uns kritisierst. Das ist ja dann eigentlich ok, damit habe ich kein Problem. Was gibt es sonst noch?

    @wannabe rudi dutschke:
    Jetzt bin ich mal wirklich auf Deine Ideen gespannt. Ich freu mich schon sie umzusetzen, denn in der Tat müsste man die Leute wieder verstärkt hinterm Ofen hervorholen.
    Bei den Protestierenden selbst ist jedoch zur Zeit ziemlich viel Einheit zu vernehmen, ich finde krass wieviele immer noch zu den Plena kommen.

    Insgesamt ist es ja auch sehr schwierig zur Zeit mit all den Prüfungen – der Leistungsdruck der das Protestieren verhindert. Diese Ironie des Schicksals ist so erbärmlich … … Die Entpolitisierung der Gesellschaft von der Studierende wahrlich keine Ausnahme sind, läuft im vollen Gange.

  41. anke says:

    @P.O.O.
    Ich sag doch, dass die maulenden Myrten, denen alles irgendwie zu was-auch-immer ist, es mal mit Kuscheln versuchen sollen, das ist ja ganz lieb! Mal in der Unileitung klopfen, eintreten, fünf Minuten für die Bildung kuscheln. (Ich glaube, da würde ich gern Mäusle sein!)
    Und – schwups! – ist alles ganz gut!

    @Egal
    Ich war grad zwei Jahre viel in Grundschullehrerzimmern. Dort weiß seit der Reform eigentlich keiner mehr, wie jetzt was richtig geschrieben wird.

    Ich schlage vor, dass das Vokabular sich der Homepage mehr anpasst, zumal nichts mehr besetzt ist. -> Protestierende

  42. Juristin says:

    Auch wenn ich immer gegen eure Besetzung war – die Aktion mit der Bolognaise fand ich lustig! :)
    Ich denke auch, dass solche Aktionen euch langfristig mehr Sympathisanten bringen.
    Schade nur, dass ihr bei uns genau in der Vorlesungspause kamt und deshalb wenige im Raum waren bzw. der Dozent die Störung wahrscheinlich nicht mal wahrgenommen hat.. Aber das war wohl einfach unvorhersehbares Timing.

  43. kristallrainer says:

    So meine Lieben, die Tatsache dass eine satirische Figur wie ich sich nicht mehr von der Realität unterscheiden lässt, lässt an sich schon tief blicken. Satire kann heutzutage nicht mehr krass genug sein. Die Realität ist so bescheuert dass selbst die absolute Überspitzung menschlicher Idiotie noch harmloser ist als das, was draussen und teilweise scheinbar in Hörsälen herumläuft. Dass der Schwachsinn, den ich geschrieben habe überhaupt ernst genommen wurde ist der eigentliche Oberhammer und sagt viel über den momentanen Zustand der Gesellschaft aus. Da mal drüber nachdenken.
    Euer Kristallrainer aka P.O.O. aka Fifi

  44. ELOS says:

    Bolognaise, Luftballon-Aktionen oder was-auch-immer:
    mehr davon!! Hört auf, zu glauben, mit artigem, wohlformulierten und seriös-sachlichem Protest wird euch nach all den Wochen hinter euch und den ganz vielen vor euch noch irgend jemand Aufmerksamkeit schenken.
    Es sind doch Querdenker und Kreative, die wahrgenommen werden und so ihre Anliegen erfolgreich und medienwirksam transportieren:
    ob Yes Men, Greenpeace oder die Clowns Army in Heiligendamm oder sonstwo – nur raus aus den bekannten und ausgelutschten Protestmustern.
    Ihr seid super – und wer meckert, soll sich doch erst einmal selbst einbringen. Und wer sowieso gegen eure Proteste ist, bei dem hat das System eh schon ganze Arbeit geleistet…

  45. anke says:

    @ELOS
    Magst du nicht von “ihr seid super” zu “wir sind super” wechseln und mitmachen?
    Ein bisschen ist unendlich viel mehr als nichts!

  46. Koko says:

    ey es war echt zu nervig
    es gibt trotzdem noch leute, die ihre bald anstehenden prüfungen bestehen müssen und wir haben uns einfach nur gestört gefühlt, wir konnten unser eigenes wort nicht mehr verstehen und dem seminar nicht mehr folgen!

  47. anke says:

    Ist es nicht ein bisschen spät für Prüfungsvorbereitungen? Den Stoff eines Semesters in 90 Minuten verstehen? Das kann nicht wirklich funktionieren.